Fenster nicht mehr öffnen gegen Schimmel – diese Methode wirkt deutlich besser

Der Winter hat das Vereinigte Königreich erreicht und bringt in den nächsten Monaten kaltes, feuchtes und oft ungemütliches Wetter mit sich. Das betrifft nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch die Häuser. Ein typisches Problem in den Wintermonaten ist Feuchtigkeit an Fenstern, die wiederum zu Schimmel und anderen Feuchtigkeitsproblemen führen kann.
Warum sich Kondensation bildet
Kondensation entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf die kalte Oberfläche von Fenstern trifft, was zu Fensterkondensation führt. Dabei bilden sich kleine Wassertropfen, die schließlich eine Feuchtigkeitsschicht hinterlassen. Hauptursachen sind Temperaturunterschiede und die relative Luftfeuchtigkeit. Ein Meaco-Experte erklärt: „Kondensation entsteht durch Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit.“ Wenn die Fenstertemperaturen schwer zu beeinflussen sind, empfiehlt sich die Steuerung der relativen Luftfeuchtigkeit.
Schimmel und Mehltau: was droht
Wo Kondensation länger steht, wächst oft Schimmel, den man mit Hausmitteln Schimmel entfernen kann. Anhaltende Feuchtigkeit ist ein guter Nährboden für Schimmel und Mehltau (oft als „unschönes schwarzes Übel“ bezeichnet), die in feuchten, kalten Situationen besonders gut gedeihen. Besonders anfällige Räume sind Küchen, Badezimmer und Schlafzimmer — also Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Wie man Kondensation in den Griff bekommt
Es gibt verschiedene Wege, Kondensation zu bekämpfen — jeder mit Vor‑ und Nachteilen. Fenster kurz öffnen, um feuchte Luft rauszulassen, ist eine Möglichkeit. Das hat aber Nachteile: Von draußen kann mehr Feuchtigkeit einziehen und das Nachheizen kostet Energie. Bei steigenden Energiepreisen bezeichnet ein Meaco-Experte das als „Geldverschwendung“.
Als Alternative entfernen Luftentfeuchter effektiv Feuchtigkeit aus der Luft und senken so die relative Luftfeuchtigkeit. Solche Geräte verhindern Schimmelbildung und sorgen für ein angenehmeres Raumklima. Screwfix, ein herausragender Anbieter für Haushaltsgeräte, betont, dass Luftentfeuchter besonders in feuchten Räumen wie Küchen und Bädern nützlich sind.
Warum Luftentfeuchter helfen
Luftentfeuchter senken gezielt die Luftfeuchte und hemmen dadurch Schimmelwachstum. Sie arbeiten unabhängig vom Wetter draußen und sind deshalb oft konstanter wirksam als nur Lüften. Ein Meaco-Experte sagt dazu: „Ein Luftentfeuchter ist eine hervorragende Methode, die relative Luftfeuchtigkeit in Ihrem Zuhause zu kontrollieren und Kondensation zu reduzieren.“
Kosten, Betrieb und Komfort
Luftentfeuchter sind zwar effektiv, bringen aber Anschaffungs- und Stromkosten mit sich. Trotzdem sind sie finanziell oft günstiger als das ständige Nachheizen frischer Luft nach dem Lüften. Angesichts steigender Energiepreise kann sich die Investition in einen Luftentfeuchter langfristig rechnen. Meaco weist darauf hin, dass die Kosten eines Luftentfeuchters im Vergleich zu den Heizkosten weniger ins Gewicht fallen.
Tipp für ein angenehmes Raumklima
Nach dem Duschen, beim Kochen oder während längerer Regenperioden sollten die Fenster kurz geöffnet werden, um richtig zu lüften. Danach kann ein Luftentfeuchter die verbleibende Feuchtigkeit zuverlässig entfernen. Diese Kombination aus kurzem Lüften und Luftentfeuchtung ist laut Meaco-Experte die beste Methode, um die Feuchtigkeit zu kontrollieren und Schimmel vorzubeugen.
Das Beschäftigen mit Kondensationsproblemen ist gerade in den kälteren Monaten wichtig, um die Wohnqualität zu verbessern und teure Schäden durch Schimmel zu vermeiden. Eine bewusste Wahl effizienter Lösungen kann langfristig Komfort und Werterhalt eines Zuhauses stärken.