Was aus Osaka kommt
Die Idee stammt aus Osaka, wo die Entwicklerfirma Science Co. sitzt. Sie haben eine geschlossene Kapsel gebaut, die den Körper nicht nur automatisch wäscht, sondern gleichzeitig massiert und entspannt. Der klassische Duschkopf mit einfachem Wasserstrahl fällt damit weg. Stattdessen liefert die Kapsel ein vollautomatisches Reinigungserlebnis, das sich deutlich von herkömmlichen Duschen unterscheidet.
So funktioniert die Technik
Die Maschine arbeitet mit einer Kombination aus Ultraschallwellen und künstlicher Intelligenz. Sobald man sich in die geschlossene Kapsel legt, startet ein regenerativer Zyklus: Der Raum füllt sich mit warmem Wasser und Millionen winziger Luftblasen. Diese Bläschen, so berichtet Prestige Online Thailand, entfernen Schmutz und abgestorbene Hautzellen wirksam und vollständig – ganz ohne Seife. Ein besonderes Detail: Sensoren analysieren Hauttyp und Stimmung in Echtzeit, danach wird das Erlebnis individuell angepasst, unter anderem mit Lichtprojektionen und Düften zur Förderung der Entspannung.
Dazu laufen beruhigende Musik und Naturbilder, die das Ganze eher wie einen Spa-Besuch wirken lassen (so beschreiben es viele Tester). Laut Japan Today empfanden viele Testpersonen den Ablauf als „entspannend wie ein Spa-Besuch“. Der Ablauf dauert etwa 15 Minuten und endet mit einem Spülen, das alle Rückstände entfernt. Man muss nichts schrubben oder aktiv mithelfen – das macht die Anwendung besonders bequem.
Erste Eindrücke und Zufriedenheit
Auf der Expo 2025 können Besucher die Technologie live erleben. Die Rückmeldungen sind sehr positiv: Fast 98 % der Testpersonen gaben laut Japan Today an, sehr zufrieden gewesen zu sein. Nach der Expo zieht die Testeinheit in einen Showroom in Osaka um, wo Interessierte die Anlage weiterhin ausprobieren können.
Wie es weitergehen soll
Science Co. hat bereits mit der Vermarktung begonnen und sechs Einheiten an Hotels und Wellnesszentren in Japan verkauft. Eine dieser Anlagen soll ab 2026 in einem Hotel in Osaka installiert werden. Momentan ist die Maschine noch nicht für den Massenmarkt gedacht, doch das Unternehmen plant, auch diesen Bereich zu bearbeiten. Aktuell sind die Anschaffungskosten allerdings vergleichbar mit einem importierten Luxusauto, was sie für private Haushalte kaum erschwinglich macht.
Blick auf die Zukunft der Körperpflege
Die Entwicklung wirft die Frage auf, wie solche Technologien den Alltag bald verändern könnten. Die „Waschmaschine für den Menschen“ zeigt, welches Potenzial in der Verbindung von Technik und alltäglichen Bedürfnissen steckt. Die Kommerzialisierung steckt noch in den Kinderschuhen, aber Science Co. könnte aus Osaka künftig neue Standards in der persönlichen Reinigung setzen. Wann und ob eine breitere Öffentlichkeit Zugang zu dieser Technologie bekommt, bleibt abzuwarten — für viele ein spannendes Szenario.