Was das Grundstück so besonders macht
Das jetzt geschützte Gelände umfasst 73,25 Hektar und bietet Lebensraum für vielfältige ökologische Strukturen wie Kiefernwald, Feuchtgebiete und temporäre Laichgewässer. Diese Lebensräume sind für viele heimische Arten von Bedeutung und tragen zur Gesundheit des gesamten Ökosystems bei. Auf dem Grundstück finden sich außerdem ein altes Steinfundament und ein Friedhof, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen.
Für Becky Linney war der Schutz dieses Landes eine Herzensangelegenheit: „Ich möchte, dass mein Land mit allem, was es zu bieten hat, für die nächste Generation erhalten bleibt“, sagte sie gegenüber Seacoastonline. Ihre Absicht spiegelt das persönliche Engagement wider, das viele private Grundeigentümer mit ökologischem Bewusstsein teilen.
Ein Erbe voller Einsatz fürs Land
Die Verbundenheit mit dem Land zieht sich durch die Familiengeschichte der Linneys. Bereits in den frühen 1970er Jahren kauften Becky Linney und ihr inzwischen verstorbener Ehemann das Gelände und gründeten 1972 Groundnut Hill Nurseries Inc. Über die Jahre hinweg wollten sie die biologische Vielfalt des Grundstücks bewahren und eine mögliche Bebauung verhindern.
Solche Schutzmaßnahmen brauchen oft sowohl großzügige Schenkungen als auch sinnvolle Partnerschaften. Amelia Nadilo, die Geschäftsführerin des York Land Trust, nannte die Schenkung „ein Vermächtnis der Liebe zum Land.“ Ein solcher Beitrag zeigt, wie individuelles Engagement beim Naturschutz langfristig Wirkung haben kann.
Weitere Beispiele, die Mut machen
Dieser Fall ist kein Einzelereignis in den USA. Im Jahr 2021 spendete die Cameron-Familie89,84 Hektar an die Foothills Conservancy of North Carolina. Eine andere Familie in North Carolina verpflichtete sich, ihren 163,90 Hektar großen Bauernhof mit dem Three Rivers Land Trust zu erhalten. Seit seiner Gründung 1995 hat dieser Trust über 20.234,3 Hektar Land geschützt, was für die Stärke gemeinschaftlichen Engagements im Naturschutz spricht.
Warum Naturschutz gerade jetzt zählt
Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise, die zu extremeren Wetterereignissen wie Überschwemmungen und Stürmen führt, spielt der Schutz natürlicher Gebiete eine große Rolle. Solche Flächen liefern saubere Luft und Trinkwasser und wirken als Puffer gegen extreme Witterung. Trotzdem betonen Naturschützer, dass nicht jedes schutzwürdige Gebiet eine Förderin wie Becky Linney hat. Es braucht mehr Partner, die diese Initiativen erkennen und unterstützen.
Jeder kann mithelfen — durch Spenden, ehrenamtliches Engagement oder lokale Mitarbeit. „Wenn es weg ist, ist es weg“, mahnte Linney eindringlich. Es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass diese ökologischen Schätze für kommende Generationen erhalten bleiben.
Am Ende bleibt die Botschaft klar: Naturschutz ist nicht nur Bewahrung, sondern auch eine Investition in die Gesundheit unseres Planeten und unserer Gemeinschaften, heute und in der Zukunft.