Dauerläufer im Haushalt erkennen
Ein großes Problem im Haushalt sind Kühlschrank und Gefriergeräte, die Wärmeverlust reduzieren können. Diese Geräte laufen 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und belasten die Stromrechnung mehr als die meisten anderen Geräte. Manuelle Abtaugeräte verbrauchen dabei etwa die Hälfte der Energie verglichen mit ihren automatischen Pendants, sofern sie regelmäßig enteist werden. Ein durchschnittlicher Kühlschrank verbraucht jährlich zwischen 200 und 500 kWh, während Gefriergeräte 100 bis 500 kWh konsumieren können. Besonders effiziente Gefriertruhen benötigen dabei etwa 200 kWh pro Jahr.
Schon eine dünne Eisschicht von nur 6 mm kann den Energieverbrauch um bis zu 30 % erhöhen. Deshalb wird empfohlen, Kühl- und Gefriergeräte mindestens einmal im Jahr abzutauen. „Wer bis zum Ende liest, versteht, welche Geräte wirklich reinhauen, wo versteckte Kosten lauern – und welche kleinen Änderungen sofort Wirkung zeigen“, erklärt der Autor.
So sparst du Energie
Es gibt konkrete Tipps, um den Energieverbrauch von Kühl- und Gefriergeräten zu reduzieren, einschließlich Heizungsoptimierung. Alte Geräte sollten konsequent durch effizientere Modelle ersetzt werden. Stelle Kühlschränke nicht neben Herd, Heizkörper oder Geschirrspüler und befreie die rückseitigen Lamellen von Staub. Außerdem regelmäßig abtauen nicht vergessen.
Auch andere Haushaltsgeräte wie Wäschetrockner, Waschmaschinen und Geschirrspüler tragen deutlich zum Stromverbrauch bei. Übliche Wäschetrockner-Modelle verbrauchen über 900 kWh pro Jahr, während effizientere Modelle den Verbrauch um bis zu 60 % senken können. Noch größere Einsparungen sind möglich, wenn Wäsche an der Luft getrocknet wird. „Ganz ehrlich: Seit ich meine Wäsche konsequent häufiger lufttrockne und die Eco-Programme nutze, merke ich den Unterschied nicht nur auf der Rechnung, sondern auch im Alltag“, berichtet der Autor aus eigener Erfahrung.
Kleine Geräte und Vampirstrom (Standby-Verbrauch)
Nicht zu vernachlässigen sind kleinere Geräte wie der Internet-Router, der jährlich etwa 165 kWh verbraucht, oder der Backofen mit 130 kWh pro Jahr. Besonders der oft unterschätzte Standby-Verbrauch, auch als „Vampirstrom“ bekannt, verursacht bis zu 10 % des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt. Daher ist es wichtig, Geräte komplett auszuschalten oder Steckdosenleisten mit Schaltern zu verwenden. „In meinem Alltag war der Aha-Moment, als ich mehrere Geräte an eine Leiste mit Schalter gehängt habe. Ein Klick abends – und der Fernseher, die Soundbar und die Spielkonsole sind wirklich aus.“
Worauf du zuerst achten solltest
Besondere Aufmerksamkeit gilt den großen Stromfressern, besonders Kühlgeräten, Wäschetrocknern und dem Standby-Verbrauch. „Aus meiner Sicht lohnt es sich besonders, bei Kühlschrank und Gefriergerät nicht zu sparen: Diese beiden laufen immer, also machen sich bessere Energieeffizienz und regelmäßiges Abtauen direkter auf der Stromrechnung bemerkbar als bei fast jedem anderen Gerät“, betont der Erzähler.
Der Blick auf den Energieverbrauch zeigt: Schon kleine, bewusste Schritte wie energieeffizientes Heizen führen zu erheblichen Einsparungen, ohne auf Komfort verzichten zu müssen. Wer bis jetzt unachtsam mit Energie umgegangen ist, könnte sich fragen, welche Haushaltsgeräte er effizienter nutzen kann, um die Stromkosten zu senken – und die Antwort könnte sich direkt auf der nächsten Stromrechnung bemerkbar machen.